Radtour Borkheide - Brück - Baitz 2010
Mein erster Gedanke bei der Bekanntgabe der Radtour war: 'Prima, diesen Radweg wollten wir (meine Familie) schon immer mal rad-wandern'.
Bei dem Begriff »Friedensfahrt« fiel mir natürlich sofort eine der bedeutendsten Radsportveranstaltungen ein und solche
Namen bekannter Rennfahrer wie Lothar Meister I, Lothar Meister II, Täve Schur, Klaus Ampler, ... waren wieder gegenwärtig.
Also erwarteten wir eine Art Sportveranstaltung mit Breitenbeteiligung, ähnlich wie die Neujahrs- oder Stadt-Marathonläufe organisiert.
Der Zusatz: »keine Wettfahrt« tröstete uns, es musste offensichtlich nicht jeder am Rennen teilnehmen.
Die heute erwachsene jüngere Generation kennt die Friedensfahrt nicht mehr.
Das wurde mir beim Lesen der Diskussionen im Internet klar, weil die Ankündigung als politische Veranstaltung
vermutet wurde. Lag ich mit meinen Erwartungen falsch?
Immer hin sollten ja ein Abgeordneter und der Rundfunk mit dabeisein.
Egal, wir fahren mal hin, und wenn uns das nicht gefällt, dann machen wir unsere Radwanderung eben alleine.
In Borkheide angekommen, sahen wir, das es auch Teilnehmer gab, die das Ganze als Anti-Kriegs-Demonstration auffassten.
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Es waren weder ein Abgeordneter, noch der Rundfunk
zu erkennen, wohl aber unsere amtierende Borner Mühlenkönigin! Offensichtlich lagen wir und einige andere mit den Erwartungen vollkommen falsch,
es war eine organisierte Freizeitveranstaltung unter dem Schutz der Monarchie  .
An der ehemaligen Grenze von Sachsen und Preußen, an der Postmeilensäule in Brück, war die erste Rast.
Die nächste erst wieder in Trebitz, so dass ich ziemlich viel nicht fotografieren konnte - leider.
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Wer von den anderen Teilnehmern dies liest: Ich bin am Bildertausch interessiert und stelle meine Bilder jedem Teilnehmer
gern in hoher Auflösung zur Verfügung. Es sind auch mehr Bilder als hier veröffentlicht vorhanden.
Die Fahrt wurde teilweise von zwei Polizisten begleitet, die an gefahrenträchtigen Stellen
die Straße sperrten.
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An der Planebrücke vor Trebitz war die erste längere Rast.
Dies ist auch ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in und durch den Fläming. An der Brücke
liegt die Zickenwiese mit dem Holz-Ziegenbock, eine Wanderhütte mit dem bekannten Friedenspfahl,
der Eingang nach Klein-Venedig.
Und überall liebevoll Rastplätze und andere Details, wie nachfolgende Bilder zeigen.
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Unsere Borner Mühlenkönigin blieb noch bis zum Mittag bei uns, dann standen für sie wieder andere Termine an.
Danke für die nette Begleitung!
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Der Ziegenbock an der Zickenwiese |
Die Wanderhütte am Friedenspfahl |
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Ein kleines Kunstwerk beim Wegweiser nach Klein-Venedig |
Nur einer von vielen Rastplätzen entlang der Plane von Brück bis Trebitz.
Es sei nicht unerwähnt, dass dies und viel mehr eine freiwillige und unbezahlte Freizeitarbeit von Herrn Siegfried Tangnatz ist.
Inzwischen ist er Ehrenbürger der Stadt Brück und erhält etwas Unterstützung
(siehe auch Mitteilung vom Fremdenverkehrsverein). |
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Das war ein brache Wiese. Einfach in der Mitte Blumen ausgesät - so einfach kann man die Umwelt verschönern
(auch eine Initiative von Herrn Tangnatz). |
Mittag in der Trebitzer »Linde«. Die Drahtesel haben vorerst Pause. |
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Unterm Partyzelt waren wir sicher vor dem gerade mittags einsetzenden Regen.
Aber danach wurden wir mit herrlichem Fahrtenwetter belohnt. |
Hier befinden wir uns in der Nähe des Trappen-Schutzgebiets. |
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Ein Aussichtspunkt, von dem man einen weiten Blick hat, wie ihn unsere Landschaft selten bietet.
Man sieht sogar einen der Antennenmesstürme von Brück.
Das Bild zeigt auch, was für tolle Wolkenbilder am Himmel zu sehen waren. |
Hier, auf dem Reiterhof der Familie Peters in Baitz bin ich auch kaum zum Fotografieren gekommen.
Das war auch der weiteste Punkt unserer Fahrt, von hier aus ging es zurück wieder nach Trebitz. |
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Schnell noch einen Blick auf die weitgehend restaurierte Kirche von Baitz. |
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Wieder in Trebitz angekommen, haben wir Klein-Venedig besucht.
Das Bild zeigt die ganze Mannschaft an der Wanderhütte »Klein-Venedig«.
Vielen Dank den Organisatoren für diese Veranstaltung
und Herrn Tangnatz für die ausführliche »Fremdenführung«.
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Fotos und Text: Wolfgang Kurt Bock