Das Leserbrief-Archiv

Hier werden alle älteren Leserbriefe gesammelt und bleiben so als geschichtliches Zeugnis erhalten.
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Ein besorgter Borkwalder (01.07.09)

In einer beispiellosen Hetzjagd haben Borkwalder Bürger einen anderen in den Tod getrieben. Hätten wir es als Gemeinschaft verhindern können? Ja, denn schon im vergangenen Wahlkampf wurde versucht mit Rufmord und Verunglimpfung die im Grundgesetz verankerten Rechte mit Hilfe der Pressefreiheit zu umgehen. Allerdings möchte ich auf
"Art.5 (1) Jeder hat das Recht seine Meinung frei zu äußern...
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken... in dem Recht der persönlichen Ehre.
Art.1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar."
verweisen.
Anzeige gegen den Betreiber der Internetseite und öffentliche Entschuldigung wären jetzt angebracht.
Mein aufrichtiges Beileid an die Angehörigen
Wir Borkwalder müssen so etwas in Zukunft verhindern.
Lasst uns miteinander reden.
Die in diesem Brief erwähnte Internetseite war nicht unsere, sondern eine, die es nicht mehr gibt.

Hallo Borkwalder (08.03.09)

ich war schon öfter bei Euch, und fühle mich sehr wohl in Borkwalde. Ich bin froh, daß wir vor 1,5 Jahren zufällig im Internet den Ort Borkwalde gefunden haben, und so mein Sohn bei Euch zugezogen ist. Ich kann mir gut vorstellen, aus NRW in einigen Jahren als Rentnerin auch bei Euch zu wohnen.
Grüße vom Niederrhein
Ursula Steinmetz

Anonymer Leserbrief (03.08.08)

Recht habt ihr ja alle mit euren Meinungen und darum ist dieses Forum ja auch da. Was mir jedoch dazu auch noch einfällt ist die Frage, ob Meinungen und Meckern alleine ausreichen, denn ich seh` fast immer die gleichen Leute, die sich in der Gemeinde Borkwalde engagieren. Soviel ich weiß, arbeiten all diese Leute ehrenamtlich oder fast ehrenamtlich.
Wie heißt dieser Spruch, den meine Oma bereits sagte: Wer nichts macht, macht auch nichts falsch.
In diesem Sinne: Auch ehrenamtliche Arbeit kann große Freude bereiten - nicht nur den anderen.

Liebe Borkwalder, (22.06.08)

wir hatten heute eine Fahrt ins Blaue geplant und wollten unsere neue Umgebung kennenlernen. Seit kurzem leben wir in Luckenwalde. Unser Weg führte durch Ihren wunderschönen Ort. Wir wußten gar nicht, daß es hier in dieser Gegend so etwas sehr Schönes zu sehen gibt. Zum einen waren wir sehr beeindruckt vom Baustil dieser Häuser und zum anderen haben wir gespürt, mit wieviel Sorgfalt und Liebe dieses Pippi Langstrumpffest hergerichtet wurde. Das "kunterbunte" Treiben, die schönen Stände, brachten ein sehr angenehmes Flair. Die musikalischen und tänzerischen Beiträge, insbesondere das Kindertheater, haben uns den Nachmittag versüßt. Wir fühlten uns sehr wohl in Ihrer Gemeinde und bedanken uns auf diesem Wege für diese zauberhafte Begegnung.
Mit freundlichen Grüßen
Bärbel und Eddy

Dank an die Freiwillige Feuerwehr (15.07.07)

Seit 3 Jahren gibt es die Krümelgruppe bei der freiwilligen Feuerwehr in Borkwalde. Zur Zeit treffen sich immer ungefähr 10 Jungs freitags von 16.00 bis 17.00 Uhr um alles von und über die Feuerwehr zu erfahren. Wir haben in den paar Jahren sehr viel gelernt.
Zum Beispiel haben wir gelernt, einzelne Teile in Fachbegriffen zu sagen.
Wir haben vor ein paar Wochen einen kleinen Ausflug gemacht zum Bolzplatz in Borkwalde.
Im Frühjahr haben wir einen großen Ausflug gemacht zur Berufsfeuerwehr in Brandenburg. Das war ein tolles Erlebnis!
Und nun einen herzlichen Dank für die interessanten Stunden an unsere Leiter (Romy, Johannes und Florian »Kutsche«).
Niklas Ullmann, 9 Jahre, Borkwalde

Kiefernstraße (08.06.07)

Wir sind Anwohner der Kiefernstraße und müssen feststellen, dass diese ausgebaute Straße vermehrt als Rennbahn genutzt wird.
Es wäre, auch im Interesse der Eltern mit Kleinkindern, wünschenswert, wenn wie in den Wohngebieten anderer Orte, z. B. Fichtenwalde, eine beruhigte Zone für diese Straße angelegt wird. Dies könnte aussehen, z. B. Tempo 30 km/h, oder das Aufstellen von Blumenkübeln.
Es muss doch nicht erst ein Unfall passieren !

Verbindungsstraße nach Kanin (13.05.07)

Eine kurze Erklärung für alle Nicht-Borkwalder: Im Jahre 2006 wurde die Verbindungsstraße zwischen Kanin und Borkwalde aufwendig saniert und im Ortsbereich Kanin um ca. 200 Meter nach Westen verlegt.
Jedoch wurden die letzten 100 Meter nicht fertiggestellt, so daß sich die Fahrzeuge wie bisher über einen alten Betonplattenweg quälen müssen.
Ursache für den Bauabbruch ist, daß sich der Kreis Potsdam-Mittelmark als Eigentümer der Straße mit dem jetzigen Eigentümer der letzten 100 Meter nicht handelseinig wurde.
Als Lösung des Problemes wurde den Bürgern offeriert, daß der Kreis eine gerichtliche Auseinandersetzung führen wird, deren Dauer auf ca. 7 (SIEBEN!!!) Jahre geschätzt wird.
Da fragt man schon mal nach den Folgen: Der bereits fertiggestellte Teil der Straße wird bis dahin teilweise verrottet sein und muß wiederhergestellt werden, Bau- und Planungsunterlagen müssen überarbeitet werden, das neue Bauprojekt muß zu dann geltenden Preisen ausgeschrieben werden. Der alte Plattenweg muß über die vergehenden Jahre weiterhin instand gehalten werden. Ob dann auch noch die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, ist fraglich.
Und das alles nur, weil die zuständigen Kommunalpolitiker (Der Landrat des Kreises Potsdam-Mittelmark, der Amtsdirektor des Amtes Brück sowie die Bürgermeister von Borkwalde und Busendorf(Lehnin)) nicht in der Lage sind, einen Kompromiß mit einem Grundstückseigentümer zu erzielen.
Auf die Idee, einen professionellen Mediator einzuschalten, der einen Bruchteil der jetzt anfallenden Folgekosten verursacht hätte, ist augenscheinlich niemand gekommen.
Weder die immensen zusätzlichen Kosten noch die Unzufriedenheit der Bevölkerung scheinen bei den Verantwortlichen eine Rolle zu spielen.

Ortstafel (13.05.07)

Vor mehr als zwei Jahren wurde von den Gemeindevertretern beschlossen, eine Ortstafel mit Straßenplan und anderen Informationen aufzustellen. Mehrere Bürger erarbeiteten in ehrenamtlicher Arbeit einen Bauplan, zeichneten einen Ortsplan, beschafften Angebote von Firmen und veranlaßten die Berechnung der Statik. Der Standort der Tafel wurde von den Gemeindevertretern beschlossen. Auch das dafür notwendige Geld war im Haushalt vorhanden, der Realisierung stand nichts mehr im Wege.
Aber die Tafel steht bis heute nicht.
Mal wollte ein Bürger, dem im Ort sehr viel Land gehört, daß die Tafel auf seinem Gelände aufgestellt wird, dann war dem Landkreis (ja, die müssen so eine Tafel genehmigen!) der beschlossene Standort zu gefährlich. Jetzt gibt es das Gerücht, daß sogar zwei Ortstafeln in den Zufahrten zu dem o.g. Privatgelände aufgestellt werden sollen (ein Schalk, der eine Verbindung vermuten würde).
Ob den Verantwortlichen in Gemeinde und Amt jedoch bewußt ist, daß sie den Zeichner des Ortsplanes mit Ihrer Blockade so verärgert haben, daß er den Plan nicht mehr zur Verfügung stellen möchte, ist nicht bekannt.

Straßen'verschwenkung' ACHTUNG - Lebensgefahr! (13.05.07)

Im Rahmen der Sanierung der Verbindungsstrasse nach Kanin wurde in Höhe des Astrid-Lindgren-Platzes eine 'Verschwenkung' in die Straße eingebaut.
Aus Richtung Kanin kommend, ist diese, vor allen nachts, eine lebensbedrohende Falle. Sie ist nicht beleuchtet, nicht ausgeschildert und zu allem Überfluß hat man auch noch in der Mitte eine tiefe Grube ausgehoben.
Es bleibt nur zu hoffen, daß diese Gefahrenstelle noch vor dem ersten Unfall beseitigt wird!

Illegaler Parkplatz (13.05.07)

Auf dem brachliegenden Gelände zwischen Astrid-Lindgren-Platz und Ernst-Thälmann-Straße hat sich in den letzten Jahren ein illegaler Parkplatz bzw. Zubringer für das ansässige Gewerbe gebildet. Das Gelände ist im geltenden Bebauungsplan jedoch als Grünfläche ausgewiesen. Es ist schon verwunderlich, daß sich weder Amt noch Gemeindevertreter verantwortlich fühlen, einen rechtskonformen Zustand herzustellen.
Ganz im Gegenteil: Im Rahmen der Sanierung der Ernst-Thälmann-Straße wurde in trauter Gemeinsamkeit mit dem Landkreis weitere Rechtsbeugung betrieben und eine Zufahrt zu dem Gelände gebaut.
Wer schon einmal als privater Bauherr mit dem Belziger Bauamt zu tun hatte, fragt sich natürlich, warum bei der Durchsetzung des Baurechtes mit zweierlei Maß gemessen wird.

Kreisverkehr (13.05.07)

Der Kreisverkehr ist (gleich nach dem 'Hut') ein optischer Schandfleck in der Gemeinde (inzwischen wurde eine kreuzförmige Hecke gepflanzt, die aber auch schon wieder vom Unkraut überwuchert ist). Das hatten auch die Gemeindevertreter erkannt und einen Bürgerwettbewerb zur Umgestaltung des Geländes ausgeschrieben, der auch eine hohe Resonanz mit vielen guten Ideen hatte.
Doch dann hat wieder einmal die preußisch-bundesdeutsche Verwaltung zugeschlagen: Ein brandenburgischer Kreisverkehr ist nämlich nicht einfach ein Kreisverkehr. Ein Kreisverkehr kann ein gemeindeeigner Kreisverkehr oder ein kreiseigener Kreisverkehr sein (ob es auch landeseigene Kreisverkehre oder bundeseigene Kreisverkehre gibt, ist nicht bekannt). Nur gemeindeigene Kreisverkehre dürfen gestaltet werden, kreiseigene Kreisverkehre nicht. Leider ist unser Kreisverkehr ein kreiseigener Kreisverkehr, obwohl er als gemeindeeigener Kreisverkehr gebaut worden ist.
Alles verstanden?
Fazit: Auch in dieser Sache konnten Gemeindevertretung und Amt Brück nicht die Interessen der Bürger durchsetzen.