
Schon dieser Titel, den Herr Dr. Andreas Trunschke (Bild links)
über seine Webseite (borkwalde.meinortbloggt.de) gestellt hat,
ist eine Einladung zum Mitmachen. Aber, was haben wir davon? Fragen wir ihn doch mal.
Herr Trunschke, was wollen Sie mit dem Blog für Borkwalde erreichen?
Mein Traum ist es, dass sich möglichst viele an der Entwicklung unseres Ortes beteiligen.
Der Blog ist einfach eine weitere, dabei unglaublich leistungsstarke und zugleich einfache zu handhabende Gelegenheit mitzumachen.
Der Blog ist eine digitale Ortszeitung ohne Platzbegrenzung, an der jede und jeder mitschreiben kann. Nicht zuletzt soll der Blog ein weiteres digitales Aushängeschild für die Lebendigkeit unseres Ortes sein. Übrigens, wer Lust zum Mitbloggen hat, aber gern ein wenig Hilfe hätte, der kann sich gern an mich wenden.
Es wird vor Datenmissbrauch im Internet gewarnt. Welche Risiken
gehe ich ein, wenn ich Artikel oder Kommentare in Ihr Blog schreibe?
Sie haben es selbst in der Hand, wieviel Sie dabei von sich preisgeben wollen.
Ich selbst veröffentliche mit jedem Artikel sogar mein Foto.
Wie mir ist es vielen wichtig, mit ihrem Namen für das Geschriebene einzustehen.
Andere schreiben anonym. Natürlich gibt es keine endgültige Sicherheit,
aber das ist in der digitalen Welt wie im realen Leben.
Für mich überwiegen die Vorteile mögliche Risiken bei weitem.
Verleitet der Deckmantel der Anonymität nicht dazu, andere zu beschimpfen und zu beleidigen?
Es gibt immer einige wenige, die das tatsächlich versuchen.
Im Blog gibt es dafür jedoch klare, für alle einsehbare Regeln, die Nutzungsbedingungen
und die sogenannte Netiquette. Wer sich an diese Regeln nicht hält, der wird gesperrt, und sein Beitrag wird gelöscht.
Kann man jetzt schon beurteilen, ob Ihr Blog von den Einwohnern angenommen wird?
Drei Monate sind dazu noch zu früh. Trotzdem: Die bisherigen Zugriffszahlen sind unglaublich.
Im Durchschnitt schaut jetzt jede zehnte Borkwalderin, jeder zehnte Borkwalder einmal am Tag vorbei.
Am meisten sind die Berichte über die Gemeindevertretersitzungen nachgefragt.
Enttäuscht bin ich von der Zurückhaltung unserer Gemeindepolitiker,
die ich mir bisher nicht richtig erklären kann. Ursprünglich hatte ich erwartet,
dass sie diese bequeme Möglichkeit begeistert nutzen, um uns Wählerinnen und Wähler zu informieren und zu beteiligen.
Dann bedanken wir uns für Ihre Mühe, dieses Interview und wünschen Ihnen, Ihrem Blog alles Gute
und hoffen, dass es den Gemeinschaftssinn im Ort fördert. (WKB)